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Das Gut Fernandez hat Größe von etwa 3.000 ha und liegt in der Region "Los
Lagos" östlich Osorno am Fuße der Anden an einem See mit Blick auf den
schneebedeckten Vulkan Osorno.
Vorkommende Wildarten sind Rotwild, Damwild, Schwarzwild und
etwas Muffelwild . Der Puma wird nicht bejagt.
Sie werden von Herrn Barrientos oder Herrn Keim geführt. Beide sind erfahrene
Jagdführer und sprechen sehr gut deutsch.
Abends wird vorrangig auf Ansitz gejagt. Es stehen eine Reihe gut verblendeter
Hochsitze zur Verfügung. Die Jagdführer haben im aufwendiger Kleinarbeit lange
Pirschwege durch den Wald geschlagen - zum Teil mit Macheten in Form
von Tunneln durch das urwaldartige Kila-Dickicht. Auf diesen Pirschwegen
gelangt man vom Wild unbemerkt zu den Hochsitzen.
Überhaupt wird alles getan, das Wild so wenig wie möglich zu stören. Der Zugang
zum Revier ist abgesperrt, das Auto wird bei Wildanblick nie angehalten,
geschweige denn vom Auto aus geschossen.
Als "Lohn" ist das Wild bei Tageslicht auf den Läufen und es ist fast
sicher, dass schon bei der Fahrt zum ersten Abendansitz Rot-oder Damwild
im Vorbeifahren in Anblick kommt.
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Morgens wird nach einen Anfangsansitz gepirscht. Das Gelände ist zwar steil aber
in mehreren ebenen Terassen angeordnet. Die schwierigsten Steigungen
werden auf dem Hauptweg im Pickup bewältigt. Der Rest auf gut begehbaren Wegen
und Pirschtunneln. So sind urige Landschaft und "gemütliches" Pirschen ideal
miteinander verbunden.
Die Wilddichte ist enorm, obwohl das Revier nicht eingezäunt
ist. Von einer übersichtlichen Stelle aus kann man unter Umständen 50 Stücken
Rot-und Damwild gleichzeitig beobachten. Das Geheimnis liegt darin, dass die
vielen eingestreuten Wiesen und der Wald auschließlich dem Wild vorbehalten
sind. Im Revier sind weder Kühe auf den Weiden noch (wie oft in
Südamerika üblich) im Wald. Außerdem herrscht absolute Ruhe, die nur
von den wenigen Erlegungen unterbrochen wird.
Vergessen Sie nicht den Fotoapparat!
Ihnen bieten sich einmalige Gelegenheiten, Rot- und Damwild bei bestem Licht zu
fotografieren.
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Viele starke Trophäen sind die Regel!
Nebenstehende Aufnahmen von 6 verschiedenen Hirschen wurden in der Nachbrunft am
gleichen Abend des 2. April 2008 vom selben Hochsitz
"Corrales" aus gemacht.
Klicken Sie auf die einzelnen Bilder links, um das Foto als
Vollbild anzuzeigen.
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klicken)
Gute Hirsche werden allerdings erst freigegeben, wenn Sie das Zielalter erreicht
haben. Die Führer kennen fast jeden Hirsch, die meisten Hirsche haben Namen.
Bei jedem Ansitz werden umfangreiche Fotoserien geschossen.
Aufgrund 15-jähriger Erfahrung und tausender Belegfotos geht man davon aus,
dass die hiesigen Rothirsche ihr bestes Alter mit 9-10 Jahren erreicht haben.
Die Geweihe der stärkeren Rothirsche haben durchweg eine sehr gute Färbung mit
fast schwarzen Stangen und weißen Spitzen der Enden.
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Das Jagdhaus liegt idyllisch direkt am See. Im See tummeln sich Lachse und
Forellen - die Angelsaison geht bis Mai. Am Ufer ist der Mink zu
beobachten.
Für die kulinarische Versorgung sorgt ein nettes,
zurückhaltendes Fräulein aus dem nahen Ort. Das Jagdhaus ist geräumig, im
rustikalen Stil aber modern ausgestattet (Ofenheizung, WC, Warmwasser,
Badewanne).
Ganztägige Verpflegung und Getränke sind im Preis inbegriffen.
Bier und Wein kann vorausgesetzt werden. Stärkere alkoholische Getränke bringen
Sie sich bitte bei Bedarf selbst mit.
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Für Hegejagden (reine Selektionsabschüsse) gibt es recht günstige
Packetangebote.
Auf dem Bild links abgebildet ist die Tagesstrecke eines
Jägers Anfang April (das entpricht jahreszeitlich Anfang Oktober in
Deutschland).
Das ist nicht immer so, aber möglich.
Normalerweise sollte ein Aufenthalt von 4-5 Tagen reichen, um einen oder den
gewünschten Hirsch zu erlegen.
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Der abgebildete Hirsch wurde in der Brunft 2008 gestreckt und bringt es mit 212
CIC-Punkten auf eine Goldmedaille.
Wer einen Medaillenhirsch schießen will, sollte dies rechtzeitig melden. Ihre
Anzahl ist selbst in diesem Revier begrenzt und daher oft schon lange vor
Beginn der Jagdsaison ausgebucht.
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Ein beeindruckendes Erlebnis bleibt auch die Jagd auf einen guten Schaufler.
Die Damwildbrunft beginnt mit dem Ende der Rotwildbrunft Anfang April. In den
tieferen Lagen ist der Damwildbestand sogar noch höher als der Rotwildbestand.
Ein spannendes Brunftgeschehen mit kämpfenden und schreienden Schauflern ist
die Folge.
Die meisten Stücken Damwild haben die natürliche braun-bunte Färbung und nicht
die in Deutschland häufige schwarze Fehlfarbe.
Auch Muffelwidder der Spitzenklasse mit dicken Schnecken und
Schlauchlängen von über 60cm fährten sich in diesem Revier.
Es handelt sich um einen reinrassigen Bestand. |
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Nach der Brunft wandern zuerst die stärkeren, dann auch die schwächeren
Rothirsche in die höheren Gebirgslagen der Anden ab. Die Möglichkeiten, auf
einen guten Hirsch zu weidwerken, beschränken sich daher auf die kurze Zeit der
Brunft, Mitte März bis Anfang April.
Mit Muffelwild ist immer zu rechnen. Fairerweise muss man aber sagen, dass die
Erlegung eine stärkeren Muffelwidders nicht mit ausreichender Sicherheit im
Voraus gebucht werden kann.